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Euromed, August 1999, S. 4-5
Effizient und wirtschaftlich
Soforthilfe bei Computerproblemen
Computer sind heute ein unentbehrliches Werkzeug am Arbeitsplatz, ein vielseitiges,
hochleistungsfähiges Arbeits- und Kommunikationsmittel. Das gilt natürlich
insbesondere auch für das Gesundheitswesen, für Praxen und Kliniken.
Vorausgesetzt natürlich, die Computer funktionieren einwandfrei. Wenn der
Bildschirm schwarz wird und nichts mehr geht, ist schnelle, kompetente Hilfe
nötig. Fachmännische Soforthilfe bei allen EDV-Problemen am Arbeitsplatz.
Das war die Aufgabe, die das Klinikum der Universität München an beiden
Standorten Großhadern und Innenstadt mit dem neuen Dienstleistungszentrum
OIT (Organisation und Informationstechnik) und dem helpLine® System von Comma
Soft erfolgreich gelöst hat.
Die beiden Münchener Kliniken Großhadern
und Innenstadt, die kürzlich zum Klinikum der
Universität München fusionierten, mit ihren
zusammen mehr als 9000 Mitarbeitern und mehr als 2800
Betten, sind nun ein „Großunternehmen“.
Als Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität
München und Teil der Medizinischen Fakultät
hat das neue Klinikum neben den rein medizinischen
noch Aufgaben in Forschung und Lehre.
In beiden Kliniken spielen
Computer eine große
Rolle, komplexe, vernetzte Computersysteme mit unterschiedlichsten
Softwarelösungen für Verwaltung, Einkauf
und Personalwesen bis hin zur Unterstützung der
medizinischen Prozesse in der Patientenversorgung.
Desweiteren werden die Diagnose, Therapie, Forschung
und Lehre unterstützt, bei denen zunehmend neue
Methoden, neue Medien und nicht zuletzt internationale
Kommunikation eingesetzt werden. Die Anwender dieser
Computersysteme sind qualifizierte Fachleute in ihrem
Bereich, aber in der Regel keine Computerspezialisten.
Bei Störungen oder Fehlfunktionen müssen
sie Lösungen finden, selbst probieren oder mühsam
auf die Suche nach Fachleuten gehen, die das Problem
möglichst schnell beheben, ein zeitraubender und
kostenträchtiger Aufwand.
Abhilfe soll hier das OIT schaffen, die Organisation
und Informationstechnik, die als IT-Dienstleister für
beide Standorte eingerichtet wurde. Neben der Betreuung
von zahlreichen Servern für die komplexen betriebswirtschaftlichen
und medizinischen Verfahren, stellt die OIT einen Benutzerservice,
als die zentrale Anlaufstelle bei allen Fragen oder
Problemen mit Computern und Software zur Verfügung.
Zu betreuen sind mehr als 9000 Personen und 6000 Endgeräte
mit den entsprechenden Anwendungen.
Der Benutzerservice ist der
einzige „virtuelle“ Ansprechpartner,
an den sie sich bei allen Problemen mit Hard- oder
Software oder auch mit reinen Informationsfragen wenden
können, unabhängig mit welchem System sie
arbeiten oder um was für ein Problem es sich handelt,
ob Anwenderfragen, System- oder Bedienfehler. Fragen
und Probleme sollen aber nicht nur fachlich kompetent,
sondern auch möglichst innerhalb kürzester
Zeit gelöst werden, um die verschiedenen Verfahren
und Anwendungen so schnell wie möglich wieder
verfügbar zu machen und die durch den Ausfall
bedingten Arbeitsunterbrechungen so kurz wie möglich
zu halten. Für die rationelle und effiziente Einrichtung
und Gestaltung der Arbeitsabläufe im Benutzerservice
suchte die Universität ein leistungsfähiges
Softwaresystem und entschied sich für das bewährte
helpLine® System von Comma Soft, Bonn. „Wir
haben helpLine® gewählt, weil das System den
gesamten Supportprozess von der Anfrage bis zur Lösung
des Problems unterstützt, ihn verfolgt, dokumentiert
und überwacht, die Abwicklung also effizienter
und schneller macht“, sagt Ulrich Dahmann, Leiter
des OIT. Die Mitarbeiter des sogenannten „First
Level“ sind die Ansprechpartner für die
Kunden, sprich die Mitarbeiter der Kliniken, und jederzeit
erreichbar. Sie nehmen die Probleme auf und lösen
sie entweder selbst sofort oder bereiten sie auf zur
Weiterleitung an die Spezialisten, die dafür auf
dem ‚Second Level‘ zur Verfügung stehen.
Dabei unterstützt das helpLine® System die
strukturierte Eingabe des Problems mit Vorlagen, Schlagwörtern
und Merkmalen wie Priorität, Reaktionszeit etc.
Das macht zeitraubende Rückfragen der Spezialisten überflüssig
und beschleunigt die Lösung.
Zugleich wird der Vorgang
vom System automatisch überwacht
und zeitlich verfolgt, akustische oder optische Meldungen
erinnern den Verantwortlichen oder das Management im
Benutzerservice an das Erreichen der vorgegebenen Zeitgrenze.
Ist das Problem gelöst, wird es mit allen Angaben
in der ‚Wissensdatenbank‘ gespeichert,
und die Lösung ist über Schlagworte jederzeit
wieder abrufbar.
Damit unterstützt das System alle Abläufe,
macht sie transparent und überschaubar. Alle Mitarbeiter
im Benutzerservice haben Zugriff auf die Daten, können
sich selbst und die Kunden jederzeit über den
Stand der Problemlösung informieren. Mit Hilfe
der in der Datenbank gespeicherten Lösungen können
die Mitarbeiter auf das gesamte Wissen zurückgreifen
und mehr Probleme selbst lösen. Das entlastet
die Spezialisten.
Insgesamt heißt das: Mehr Probleme werden in
kürzerer Zeit gelöst, oder anders gesagt,
die Kundenzufriedenheit wird erhöht. Nicht zuletzt
ermöglicht das helpLine® System Analysen und
Statistiken wie Zahl und Inhalt der Anfragen, Bearbeitungszeiten,
Einhaltung der Zeitgrenzen etc. – und gibt damit
beispielsweise Hinweise auf Mängel in der Schulung
der Kunden, Anwendungsprobleme in Softwaresystemen
etc. Insgesamt ist es also ein Managementinstrument
zur ständigen Optimierung des Benutzerservices.
Wie erfolgreich das Supportzentrum
mit Hilfe des helpLine® Systems
seit seiner Inbetriebnahme Anfang dieses Jahres gearbeitet
hat, belegt Ulrich Dahmann mit Zahlen: „Von den
4.763 Anfragen, die zwischen dem 1.1. und 30.4.1999
eingingen, konnten 63,2% am selben Tag erfolgreich
gelöst werden und davon wieder mehr als die Hälfte
innerhalb einer halben Stunde, nur für einen ganz
geringen Teil wurden 2 bis 4 Stunden benötigt.“
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