Automatische Wiederanlage

Viele Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister stehen derzeit vor dem gleichen Problem: Besonders viele kapitalbildende Lebensversicherungen laufen bald aus. Der Grund: 2004 wurde das Ende der steuerlichen Begünstigung der Erträge aus Lebensversicherungen vom Gesetzgeber verhängt. Die Unternehmen gewannen kurzfristig viele Neukunden, deren Verträge sich nun nach zwölf Jahren Mindestlaufzeit dem Ende neigen. Mithilfe von Software-gestützter Datenanalyse können die Gesellschaften ihr Wiederanlagemanagement entscheidend optimieren, um einen möglichst großen Teil des freiwerdenden Kapitals zu binden.

Das Beispiel eines großen deutschen Versicherers zeigt, dass sich mithilfe von Software-gestützter Datenanalyse die nötige Transparenz herstellen lässt, um im Wettlauf mit der Zeit die vorhandenen Potenziale für ein erfolgreiches Wiederanlagemanagement auszuschöpfen. Das Versicherungsunternehmen ging konkret vier Fragen auf den Grund:

 

  1. Wieviel Kapital steht derzeit auf dem Spiel und in welchem Zeitraum wird dieses frei?
  2. Reichen die personellen Ressourcen für die Umsetzung möglicher Kampagnen aus?
  3. Welche Kundenberater und Makler sind die Besten beim Thema Wiederanlage?
  4. Welche Kunden im betroffenen Bestand haben die höchste Affinität zu Wiederanlageprodukten?

 

Antworten auf diese Fragen lieferte im Fall unseres Versicherungsunternehmens die Self-Service-Data-Science-Lösung INFONEA, mit der die verfügbaren Daten aus den Policen der Kunden analysiert wurden. Die Software der Bonner Comma Soft AG erleichtert Unternehmen die Ursachenforschung, die Aufschlüsselung von Korrelationen oder die Untersuchung von Datenmustern und Auffälligkeiten. Data Science im engeren Sinne entsteht dabei aus der Verbindung von statistischen Methoden und algorithmischer Datenanalyse. Die Suche nach verwertbaren Strukturen in Daten, die es erlauben, verlässliche Zuordnungen und Vorhersagen zu machen, steht dabei im Mittelpunkt.

Deutlich verbesserte Erfolgsquote

Das Versicherungsunternehmen unseres Praxisbeispiels hat sich durch den Einsatz von moderner Analyse-Software einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die involvierten Berater und Makler arbeiteten aufgrund der präzisen Vorauswahl der affinsten Kunden nicht nur zielgerichteter und dadurch zeiteffizienter, eine Vervierfachung der Abschlussquote im Bereich der Wiederanlageprodukte war am Ende auch bares Geld wert.

 

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